Hygienekonzept

Hygienekonzept und Maßnahmen

Pestalozzischule

Stand: 15.03.2021

Gültig bis: 26.03.2021

 

Die neuen Regelungen für den Unterricht in Nordrhein-Westfalen ab dem 22.02.2021 im Einzelnen:

 

 

Stufe

 

Distanzunterricht

Präsenzunterricht

Aufgabe Klassen

Primarstufe

(1.-4. Schul-besuchs-

jahr)

X

 X

im Wechsel

Präsenzunterricht abdecken

Distanzunterricht abdecken
Vertretung im Klassenteam/ Partnerteam im Krankheitsfall / Ausfall wegen Kinderbetreuung / Quarantäne

Eventuell durch Therapeuten, die in der Klasse eingeteilt sind

=Infektionsschutz

Mittelstufe

X

 

 X

Im Wechsel

Notgruppe

 

Präsenzunterricht abdecken

Distanzunterricht abdecken
Vertretung im Klassenteam/ Partnerteam im Krankheitsfall / Ausfall wegen Kinderbetreuung / Quarantäne

Oberstufe

X

 

X

Im Wechsel

Notgruppe

Distanzunterricht abdecken

Vertretung im Klassenteam/ Partnerteam im Krankheitsfall / Ausfall wegen Kinderbetreuung / Quarantäne

Berufspraxisstufe

X

 

Schüler, die im Sommer die Schule verlassen

Präsenzunterricht abdecken

Distanzunterricht abdecken

Vertretung im Klassenteam/ Partnerteam im Krankheitsfall / Ausfall wegen Kinderbetreuung / Quarantäne

Notgruppe

 X

 

 

Bereitstellung der Unterrichts-materialien und Distanz-unterricht

 

 

  • Die Klassen (Schulbesuchsjahr 1-10) bis werden geteilt und im wöchentlichen Wechsel im Präsenzunterricht unterrichtet.

Gruppe 1 – Präsenzunterricht / Gruppe 2 – Distanzunterricht

  • Die Klassen (Schulbesuchsjahr 5-11) werden weiterhin im Distanzunterricht unterrichtet, wenn die Schüler nicht in der Schule sind = Distanzunterricht nach beschlossenem Konzept 
  • Die Abschlussklassen werden im Wechsel im Präsenzunterricht unterrichtet (BP)
  • Die zur Teilhabe an Bildung gemäß § 112 SGB IX bzw. § 35a SGB VIII einzusetzenden Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter können auch im häuslichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler unterstützen. Bei der Entscheidung des Sozial- oder Jugendamtes über den Einsatz im häuslichen Umfeld sind die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen. Die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Institutes sind zu beachten.
  •  
  • Therapieangebote finden im Präsenzunterricht statt

 

  •  Die Förderschule Geistige Entwicklung bietet eine Notbetreuung für alle Schulstufen an. Für Schülerinnen und Schüler, für die die Eltern an den Tagen des Distanzunterrichtes keine Betreuung ermöglichen können, ist eine pädagogische Betreuung in den Räumen der Schule oder anderen vom Schulträger bereitgestellten Räumen zu gewährleisten. Hierfür ist eine erneute Anmeldung erforderlich (Formular siehe Anlage).

 

Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regelhafter

Unterricht statt. Die Betreuungsangebote dienen dazu, jenen Schülerinnen und Schülern, die beim Distanzlernen im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen.

Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten.

 

Notbetreuung mit Beförderung :

 

Montag-Donnerstag von 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr

Freitag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr

 

  • Die Schüler*innen bleiben in festen Notgruppen in ihren Klassenstrukturen und Klassenräumen betreut.
  • Die Schüler*innen der Notgruppen können ein Mittagessen erhalten. Alle Schüler*innen, die Anrecht auf ein kostenfreies Mittagessen haben, aber wegen Corona nicht zur Schule kommen können, erhalten in der Schule zu festen Zeiten Lebensmitteltüten über den Caterer der Schule.
  • Alle Schülerinnen und Schüler in der Notbetreuung müssen frei von Symptomen sein.
  • Die Eltern und Erziehungsberechtigten stellen die telefonische Erreichbarkeit sicher und holen ihr Kind von der Schule umgehend ab, wenn es Symptome einer COVID – Erkrankung zeigt.

 

 

Grundsätzliche Maßnahmen

 

Begehung

Nach den Osterferien 2020 fand eine Begehung mit dem BAD statt. Es wurden die Maßnahmen der Schule mit dem Hygienekonzept vorgestellt. Es gab keine Beanstandungen.

 

Eltern / Besucher

Im November wird auf alle Besuche in der Schule verzichtet, um Kontakte zu vermeiden. Sollten doch Eltern, Besucher oder Vertreter von Institutionen und Handwerker kommen müssen, melden sich diese vorher telefonisch oder per Mail an.

Im Eingangsbereich ist es verpflichtend sich in eine Anwesenheitsliste einzutragen um die Rückverfolgung zu vereinfachen.

Unangemeldete Eltern müssen im Eingangsbereich warten und sich im Sekretariat melden. Dort wird gemeinsam mit der Klasse entschieden, ob ein Gespräch erfolgen kann. Besucher müssen sich ebenfalls im Sekretariat melden, damit abgeklärt werden kann ob der Besuch angemeldet ist.

Alle verpflichten sich die Hygienemaßnahmen einzuhalten, desinfizieren sich die Hände, tragen Masken und halten Abstand.

 

Unterrichtszeiten

Der Unterricht ist am Montag bis Donnerstag von 8.30 – 13. 45. Die Busse fahren um 14 Uhr ab, am Freitag bleibt es bei der Abfahrtzeit von 12.15h.

Durch diese Maßnahme wird eine Doppelbesetzung in jeder Klasse an jedem Tag erreicht. Die Klassen können sich selber vertreten. Falls diese Regelung nicht ausreicht wird auf Partnerklassen zurückgegriffen, die helfen, eine Versorgung sicherzustellen.

Die Schülerinnen und Schüler bewegen sich ohne Abstandsregeln und weitgehend ohne Mund-Nase Bedeckung im engen Kontakt mit allen Klassenmitgliedern in ihrem Klassenraum. Um die Hygienemaßnahmen in einem Mindestumfang einhalten zu können, ist eine häufige Teilung der Klassengruppen sinnvoll. Hierzu ist die ausreichende personelle Besetzung durch Lehrkräfte nötig. 

Diese personelle Notwendigkeit erfordert eine Verkürzung der Präsenzunterrichtszeit

(Montag-Donnerstag um 1,5 Stunden) Von Montag bis Donnerstag werden jeweil 1,5 Stunden im Distanzlernen unterrichtet. In Abstimmung mit den jeweiligen Eltern und Erziehungsberechtigten wird der Distanzunterricht in engem Austausch beraten.

Eine Vielzahl  unserer Schülerinnen und Schüler benötigt dringend:

  • Phasen- und Raumwechsel,
  • das Angebot kleiner Differenzierungsgruppen in speziellen Differenzierungsräumen,
  • Ruhephasen außerhalb des Klassenraumes,
  • die dringende Beachtung der momentanen Bedürfnisse nach Bewegung
  • um herausfordernden Verhaltensweisen vorzubeugen und die Schülerinnen und Schüler adäquat fördern zu können. 

 

Für unserer Schülerinnen und Schüler ist der Unterricht in der Gruppe nur sehr kurze Zeit aushaltbar. Wichtige Bewegungsräume und Differenzierungsräume (Bsp. Flure für Bewegungsaufgaben) fallen durch die aktuellen Bestimmungen für die individuelle Nutzung aus. Durch die versetzten Pausenzeiten und das zu vermeidende Durchmischen von Lerngruppen, ist das individuelle Bewegungsangebot für die Schülerinnen und Schüler nicht mehr umzusetzen.

 

 

Belegungsplan

Die Belegung der Räume erfolgt nach einem Belegungsplan, der am Anfang des Schuljahres gemeinsam erstellt wurde. Die Turnhalle im Haus kann wegen Reparaturarbeiten erst nach den Herbstferien genutzt werden.

In den Klassen sowie in diesen Räumen achten wir darauf, dass alle Unterrichtsmaterialien (Pinsel, Scheren, Stifte etc.) personalisiert sind oder im Anschluss direkt desinfiziert werden.

 

Hygienemaßnahmen, Hände waschen, desinfizieren

Vor dem Betreten und beim Verlassen des Schulgebäudes desinfizieren sich alle Mitarbeiter und Besucher die Hände. Zusätzlich sind beim Betreten aller Räume und Verlassen der Pflegeräume die Hände zu waschen. Die Schüler und Schülerinnen waschen sich regelmäßig die Hände nach individuellem Plan der Klassen.

Bei alle Schüler*innen und Mitarbeiter*innen, die dies zulassen, wird jeden Morgen Fieber gemessen, als weitere Vorbeugungsmaßnahme.

Alle Mitarbeiter*innen der Schule (Lehrer, FSJler und Schulbegleiter) werden regelmäßig durch einen benachbarten Arzt in der Schule getestet.

Beziehungen und Körperkontakt wird auf ein Mindestmaß reduziert. In jeder Klasse wird täglich überprüft ob ausreichend Hygieneprodukte wie Masken, Desinfektionsmittel, Kittel und Seifen vorhanden sind.

 

Rückverfolgung

Die Anwesenheit der Schüler*innen werden, wie bisher im Klassenbuch dokumentiert. Die Lehrer*innen stellen ihre Anwesenheit im Klassenbuch dar. Alle übrigen Personen müssen separat erfasst werden. Es wird eine Exelldatei gepflegt, in der die Anwesenheit aller in der Klasse anwesenden Personen festgehalten wird. So kann die Anwesenheit aller Personen in der Klasse bis zu zwei Tage problemlos zurückverfolgt werden.

 

Maskenpflicht

Für alle Personen im Haus gilt Maskenpflicht auf den Fluren und außerhalb der Klassen. Maskenpflicht für alle Mitarbeiter besteht in Gemeinschaftsräumen (Büro, Mitarbeiterinnenraum, Pausenhof, Klassenraum), wenn der Mindestabstand nicht einzuhalten ist. Für die Grundschüler ist es nicht immer möglich im Klassenraum die Masken auf zu halten. Hier werden individuelle Regelungen gefunden. Eine Maskenpflicht in den Fluren kann eingehalten werden. Ausnahmen in allen Bereichen gelten bei Personen, die auf Grund der Behinderung oder aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können.

Ziel ist und bleibt, dass so viel wie möglich die Maske getragen wird.

 

Abstandsregel

Ein Abstand von 1,50m zu anderen Personen soll möglichst eingehalten werden. Ausnahmen, bei Personen, die diese Regel nicht einhalten können.

Die Klassen sind sehr voll und ein Abstand von 1,50 m ist nicht in allen Klassen möglich.

 

Belüftung

Es ist auf eine gute Belüftung in den Räumen zu achten. Es sollte alle 20 Minuten gelüftet werden. Die Klassentüren bleiben geschlossen, damit sich die Aerosole der Klasse nich über den Flur verteilen. Da unsere Fenster sich gut öffnen lassen, sollte ein gründliches durchlüften möglich sein.

Bei der Nutzung der Fachräume wird auf gründliche Reinigung und Durchlüftung durch die Nutzer geachtet.

 

Ankunft der Schüler

Die Unterstufen sammeln ihre Schülerinnen und Schüler an den bereits bekannten Sammelpunkten hinter dem Schultor. Sie gehen dann geschlossen als Klasse in ihre Räume. Zwischen den Klassen wird auf Abstand geachtet.

Auf den Fluren ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend für alle Mitarbeiter*innen und Schüler*innen. Die Mitarbeiter*innen haben Vorbildfunktion und achten untereinander auf das Einhalten der Maßnahme.

Alle anderen Schülerinnen und Schüler gehen selbständig, in ihre Klasse. Die Klassen BPSa, O/BPS, Oa, Ob, Ma, Mb, und Ud achten darauf, dass die Ankunft vor der Klasse (aufhängen der Jacke) so zügig wie möglich geschieht, damit keine Menschenansammlung auf den Fluren entsteht. Diese Situation sollte möglichst von einer erwachsenen Person beaufsichtigt und beschleunigt werden.

 

Unterricht in festen Gruppen

Der Unterricht findet nur in der Klassengemeinschaft statt. Lehrer*innen sind fest zugeordnet und wechseln möglichst nicht innerhalb der Gruppen.

Alle Unterrichtsformen sollen nur im Klassenverband bzw. Kleingruppen einer Klasse erfolgen. Im Unterricht wird nicht mit anderen Klassen kooperiert. Deswegen fallen alle KÜD, AG Angebote, MOVE usw. bis zum Ende der Maßnahmen weg. Generell gilt, Unterricht der in geschlossenen Räumen stattfindet, darf nur im Klassenverband stattfinden.

 

 

Schwimmunterricht und Sportunterricht

Dieser Unterricht findet ebenfalls nur in den Klassengemeinschaften statt. Der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien im Freien stattfinden. Der Schwimmunterricht im Wahnbad fällt bis auf weiteres aus. Nach den Herbstferien fand eine Schwimmwoche im Wahnbad statt, an der nur unserer Schule das Schwimmbad zur Verfügung stand. Im Juni werden wir eine weitere Schwimmwoche erhalten. Jede Klasse der Stufen M, O, BPS, hatte dann zweimal in der Woche schwimmen. Das Therapiebecken in der Schule kann von festen Lerngruppen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen genutzt werden. Die Fenster müssen geöffnet sein.

Die Turnhalle ist wegen Reparaturarbeiten bis auf weiteres gesperrt.

 

Pausen

Die Pausen finden draußen in den getrennten Lerngruppen / Klassenverbänden statt. Es besteht Maskenpflicht bis auf Schüler*innen, die ein Attest vorweisen können. Die Primarstufe trägt bis zum Schulhof auf den Gängen Masken. Auf dem Schulhof können die Masken von der Primarstufe abgelegt werden. Eine Klasse geht in ihrer Pausenzeit auf den Schulhof und darf im Freien, auf dem großen Schulhof in ihrem zugeteilten Bereich Pause machen. Der Schulhof ist in verschiedene Zonen aufgeteilt, so dass jede Klasse eine eigene Zeit und einen eigenen abgetrennten Pausenort hat. Jede Klasse erhält zwei Mal am Tag eine Pausenzeit (15 Minuten und 30 Minuten)

 

Mittagessen

Das Mittagessen wird von einer erwachsenen Person ohne Schülerin oder Schüler abgeholt und zurückgebracht. Es sollen so Menschenansammlung im Flur verhindert und die Abstandsregel gewährleistet werden.  Auf dem Flur sind Abstandsmarkierungen aufgeklebt, die zu beachten sind.

 

Exkursionen und Ausflüge

Ausflüge, Exkursionen und Unterrichtsgänge z.B. zum Museum sind im November nicht erlaubt. Alle anderen Ausflüge z.B. in den angrenzenden Wald finden im Klassenverband unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen statt.

 

Abfahrt

Durch die angegebene Zeit soll versucht werden eine Reihenfolge darzustellen.

Die BPS Stufe ist bitte um ca. 13.42 Uhr am Schultor. Diese Stufe verlässt als erstes die Schule, damit die Kolleg*innen die Aufsicht übernehmen können.

Die Oberstufe ist bitte um ca. 13.45 Uhr am Schultor.

Die Mittelstufe um ca.13.47 Uhr am Schultor.

Die Unterstufen um ca. 13.50 Uhr am Schultor.

Am Freitag wie bisher, aber auch mit gleichem Abstand der Stufen.

Alle Rollstuhlfahrer können mit Begleitperson in Eigenregie zur Abfahrt gehen.

Grundsätzlich sind alle immer bemüht Menschenansammlungen auf den Fluren zu vermeiden.

 

Auswirkungen der Unterrichtsverkürzung auf 14 Uhr in der Pestalozzischule

Die Unterrichtsverkürzung hat Auswirkungen auf den Unterricht, die Durchgängige Beschulung unserer Schüler und die Zufriedenheit unserer Schüler und Arbeitsbereitschaft der Kollegen.

Die Kollegen der Klassen sind zu jeder Zeit doppelt besetzt und sind dadurch in der Lage die Klasse jederzeit zu vertreten. Die Klassen müssen nicht zu Hause bleiben oder früher nach Hause geschickt werden, wenn Kollegen krank sind. Die Kollegen sind im Moment häufiger kurzfristig krank, da sich alle Beschäftigten bei zwei auftretenden Symptomen testen lassen und Sorge vor einer Corona-Infektion haben. Dann fallen sie mindestens eine Woche aus.

Das Vertretungskonzept sieht vor, dass sich lediglich zwei Klassen untereinander aushelfen und Mitarbeiter*innen im „Freiwilligen Sozialen Jahr“ oder kurzfristig Kollegen unterstützen. Eine Ausweitung auf unser „normales“ Vertretungskonzept würde zu einer Durchmischung führen, die nicht zu verantworten ist und nicht in Übereinstimmung mit dem Hygienekonzept ist.

Unsere Klassen sind ca. 35 qm groß, mit einer kleinen Nische von ca. 6 qm. Im Durchschnitt sind täglich ca. 15 Personen in den Klassen und bewegen sich ständig. Unsere Schüler*innen sitzen in seltenen Fällen an ihrem Platz. Sie bewegen sich permanent und häufig, so dass weder Abstand noch Hygieneregeln eingehalten werden können. Die Maskenpflicht kann nicht von allen Schüler*innen eingehalten werden.

Durch veränderte Pausenzeiten, weniger Ausweichräume, kein Platz in den Fluren (2 m breit) und fehlende Kleingruppen sind die Schüler auch sehr eingeschränkt in ihren Handlungs – und Lernräumen. Die Begleitung ist sehr intensiv. So müssen die kleinen Schüler alle zu den Toiletten begleitet werden, die Essenswagen müssen von Erwachsenen geholt werden, die Pausenzeiten müssen sehr diszipliniert in Raum und Zeit eingehalten werden.

Die Ober und Berufspraxisstufen sind meist disziplinierter, die Klassen sind allerdings auch nicht sehr viel größer. Die Klassenstärke ist bei allen älteren Schülern 13 und mindestens drei Lehrer oder ähnliches Personal.

Die Schüler bewegen sich ausschließlich in ihrer Klasse – im Unterricht und in den Pausen. Dies führt ebenfalls zu großer Unzufriedenheit und zu fehlender Anregung durch die bisherige Durchmischung der Schüler. Es wird sehr viel pädagogische Zeit benötigt um die Hygienemaßnahmen einzuhalten, Pausen mit Lüftung zu ermöglichen, Händewaschen zu begleiten und Abstand einzufordern.

Den Schüler*innen fehlen Anregungen, unterschiedliche Lernorte und Lernpartner. Es steht ihnen ein sehr kleines Gelände auf dem Schulhof zur Verfügung in dem sie sich in der kürzeren Pause aufhalten müssen. Dies ist auf Dauer kein gesunder Lernort.

Einige Kolleg*innen haben Grunderkrankungen, die bei einer Infektion besonders gefährdet sind. Manche dieser Kolleg*innen kommen trotzdem in die Schule. Auf der Grundlage der strikten Klassentrennung in die Schule füheln sich diese Kolleg*innen geschützt. Falls wir ein Vertretungskonzept durchführen müssen, können diese Kolleg*innen nicht mehr in die Schule kommen. Dies würde wiederum zu erheblich Personalproblemen führen und bei auftretender Krankheit, durch die restlichen Kollegen, bewirken, dass permanent der Unterricht ausfällt.

Unsere Schulwege im Haus sind nicht mit einem Wegeplan zu verändern. Die Flure sind nur 2 m breit, so dass keine Wegetrennung möglich ist.

Unsere Schüler*innen fahren fast alle mit den Schulbussen. Es gibt bei Unterrichtsausfall nicht die Möglichkeit Schüler früher nach Hause zu schicken.

 

Konferenzen

Alle Gesamtkonferenzen finden Online statt. Auch Fach – Stufen und Teamkonferenzen werden, wenn möglich online abgehalten. Dies gilt ebenso für alle Steuergruppen und Stufensprechertreffen.

Es wird mit Hochdruck an den Zugängen für Logineo gearbeitet. Ein Messenger-Portal ist allerdings noch nicht eingerichtet.

 

Lernen auf Distanz an der

Pestalozzischule

 

Ausgangssituation 

 

An unserer Schule sind bereits einige technischen und organisatorische Voraussetzungen für das Lernen auf Distanz gewährleistet -  oder werden erarbeitet.

 

  • Alle Lehrer*innen steht auf Wunsch eine Dienst-Emailadresse zur Verfügung, mit der sie in der Lage sind, Email-Kontakt zu Eltern und Schülerinnen und Schüler und anderen zu pflegen, ohne dabei die privaten Emails zu nutzen.
  • Email- Listen der vorhandenen Elternemail-Adressen wurden in den Klassen gesammelt. Nicht alle Erziehungsberechtigten verfügen über eine Email-Adresse.
  • Allen Lehrern*innen soll zukünftig ein  Dienstendgerät vom Land NRW zu Verfügung gestellt werden. Der genaue Zeitpunkt der Bereitstellung dieser Geräte ist bisher nicht vom Schulträger genannt worden.
  • Allen Schüler*innen, die über kein Endgerät, im häuslichen Bereich verfügen wird vom Schulträger die Möglichkeit gegeben, dieses mit Ausleihvertrag für den Distanzunterricht zu nutzen. Den Familien stehen eine begrenzte Anzahl von Laptops zur möglichen Nutzung im Distanzunterricht zur Verfügung. 
  • Mit Logineo steht in Kürze der datenschutzkonformen Austausch von Dateien zur Verfügung. Hieran wird intensiv gearbeitet. Beantragt ist außerdem die Einrichtung von Logineo NRW LMS. Diese Lernplattform soll im Falle eines erweiterten digitalen Lernens die Möglichkeit eröffnen, dass Unterrichtsmaterialien auch von Schülerseite eingestellt und dann von Lehrerseite korrigiert.
  • An Lernsoftware steht die Anton-App  zur Verfügung.  
  • Die einzelnen Stufen haben sich in den letzten Monaten intensiv beraten und innerhalb der Stufen (Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe, Berufspraxisstufe) konkrete Materialien (analog/ digital) für das Distanzlernen erarbeitet und zusammen getragen.

 

 

Plan für den Fall einer weiteren Schulschließung 

 

Sollte es zu einer weiteren Schulschließung kommen, sind folgende Schritte geplant:

 

Die Schulleitung informiert umgehend alle Lehrer*innen.

  

1. Schnelle Information der Familien durch:

  • Anrufe der Kolleg*innen der einzelnen Klassen
  • Information auf der Homepage
  • Rundmail – soweit Email-Adressen vorhanden sind.

 

2. Lernangebote im Lernen auf Distanz

Die Lernangebote im Lernen auf Distanz sollen schnellstmöglich den Schüler*innen zur Verfügung gestellt werden. Hierbei bieten sich insbesondere folgende Tools an:

  • Anton
  • Padlet ( bietet die Möglichkeit klassenspezifisch Materialien anzubieten 

 

  • Logineo LMS (bietet die Möglichkeit datensicher, Unterricht anzubieten, auch mit Einsendefunktion durch die SuS)----steht aktuell noch nicht zur Verfügung!!!

 

  • Materialkisten / Themenarbeitskisten (in der Regel durch Abholung durch die Eltern)

 

  • Individuelle Arbeitspläne, Wochenpläne mit differenzierten
  • Aufgabenstellungen, Erstellung von TEACCH-Mappen für den häuslichen Einsatz. 

Für alle Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen

Wegen:

  • Digital per Videounterricht
  • Postalisch über die Schulpost.  
  • Abholung durch die Eltern.
  • In Ausnahmefällen: Persönlich durch Überbringung von Arbeitskisten, Materialkisten an der Haustür unter Einhaltung des Mindestabstandes. 
  • Die Überprüfung und Anpassung der Lernangebote erfolgt durch
  • Rücksendung der Materialien an die Lehrkräfte,
  • persönliche Gespräche mit den Eltern und SuS unter Einhaltung des Mindestabstandes,
  • Videokonferenz….
  • Beratung der Eltern durch Physiotherapeuten in Telefonaten und/oder persönlichen Gesprächen unter Einhaltung des Mindestabstandes

 

 

3. Kontakt Lehrer*innen - Eltern - Schüler*innen

 

 

Mindestens einmal wöchentlich findet ein telefonischer Kontakt zwischen Eltern und Lehrer*innen statt. Hier sollen die Eltern beraten werden zum Umgang mit den Arbeitsaufträgen und den Zielen des Distanzlernens für ihr Kind.  Ebenso werden in diesen wöchentlichen Gesprächen die individuellen Bedarfe abgefragt: 

 

  • Was kann die Familie an Unterstützung für das Kind leisten (Berufstätigkeit, weitere Geschwister im Distanzunterricht, besondere häusliche Gegebenheiten, technische Gegebenheiten)
  • Ist der Umfang der Aufgabenstellungen angemessen / praktikabel?
  • Sind die Aufgabenstellungen angemessen / praktikabel in der individuellen Umsetzung?
  • Welche Unterstützung benötigen die Familien?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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